Stimmich

“You never get a second chance to make a first
impression.”  Will Rogers, US-Schauspieler.

  • Stimmich
  • Ausgangspunkt
  • Eindruck
  • Training
  • Übungen

Er ist unauslöschlich: der erste Eindruck. Überwiegend über unsere visuelle Wahrnehmung gebildet, sind das äußere Erscheinungsbild und die Körperhaltung die Schlüssel für einen ersten Eindruck. Nachhaltige Wirkung erzielt jedoch nur, wer bis zum Schluss Aufmerksamkeit genießt. Wer sich bewusst ist, welche Botschaften über seine Gefühle, Stimmung, Haltung und Interesse am Gegenüber gesendet werden können, kann einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Stimmich ist ein von mir im Jahr 2006 entwickeltes Präsentationstraining. Es zeigt uns, was für Kommunikationswerkzeuge jeder hat und wie diese effektiv eingesetzt werden können. In meinen Seminaren zeige ich Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen, aus nahezu allen Berufssparten, wie sie auf “ihrer Bühne” überzeugen und gehört und gesehen werden. Und mehr noch: Sogar großen Spaß daran haben!

Was vermittelt Stimmich: wie Menschen ein Bewusstsein für sich und ihren Körper bekommen. Was fördert Stimmich: Präsenz, Ausstrahlung, Selbstsicherheit und die Lust, sich verbal und körperlich zu äußern und auszudrücken und vieles mehr. In den Seminaren werden nicht nur zahlreiche „tools“ vermttelt, die die Teilnehmer benötigen, um gelungene Vorträge zu halten, souveräner aufzutreten oder ihr Lampenfieber in den Griff zu bekommen. Sondern es werden auch durch professionelles Stimm – und Sprechtraining ihre Stimmen und Sprechweisen nachhaltig optimiert.

Täglich begegnen wir den unterschiedlichsten Menschen und noch bevor das erste Wort gesprochen ist, haben wir unser Urteil über unser Gegenüber gefällt. Und das aufgrund seiner Körperhaltung, Körperspannung und Körpersprache. Täglich sprechen wir mit den unterschiedlichsten Menschen, und noch bevor wir den Inhalt der Botschaft unseres Gesprächspartners beurteilen, machen wir uns ein Bild und urteilen positiv oder negativ aufgrund seiner Stimme und Sprechweise. Unterbewusst zieht jeder Mensch beim ersten Kennenlernen eines anderen aufgrund dessen gesamten Auftretens im Bruchteil einer Sekunde Rückschlüsse auf seinen Charakter, genauer gesagt auf seine Überzeugungskraft, seine Standhaftigkeit, seine Kontaktfreudigkeit, seine Selbstsicherheit, seine Belastbarkeit und seine Integrationsfähigkeit

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck, der so entscheidend für die Beurteilung eines Menschen ist! Wissen Sie eigentlich, welchen Eindruck SIE auf andere machen? Wann zuletzt haben Sie sich gefragt: Wie wirke ich auf andere und WARUM? Was mache ich für einen Eindruck und WARUM?

Kommt Ihre Absicht, die Sie verbal und körperlich äußern wollen auch so bei dem Gegenüber an? Transportieren Sie vielleicht, ohne es zu wissen, verbal und körperlich eine Absicht, die überhaupt nicht beabsichtigt ist? “Wer das Ohr beleidigt, dringt nicht zur Seele vor” und “Ihr könnt nicht anders sprechen, als Ihr Euch bewegt”. Beeindrucken Sie durch: Stimme + Körper + Absicht = Stimmich! Stimme bestimmt – Stimme wirkt – Stimme macht Eindruck.

Im Training wird nach kurzer Zeit ein transparentes Bild Ihrer Stimme, Ihrer Sprache und Körpersprache gezeichnet. Oft reichen wenige Sätze aus, um Potentiale zu beschreiben! Mit Hilfe von sehr effektiven, technischen und teilweise sehr amüsanten Stimm- und Sprechübungen wird Ihrer ganz persönlichen Stimme das gegeben, was sie noch braucht, um lauter, deutlicher, langsamer oder schneller, interessanter und melodischer zu werden. Durch Rollenspiele inszenieren wir Szenen aus der Arbeitswelt. Diverse Leseübungen werden Ihnen verdeutlichen, wie unterhaltsam das Lesen sein kann und dass das Ablesen sowie das Vorlesen in Vorträgen und Präsentationen sehr fesselnd sein kann. Kleine und größere Vorträge erarbeiten wir im Team. Wir nehmen Ihre Stimme beim Lesen und Sprechen auf. Diese Aufnahmen sind für Sie wichtige und hörbare Beweise Ihrer Fortschritte. Spielerisch werden Sie lernen zu registrieren, ob ihr Gegenüber zu laut, zu leise, zu dünn, zu abgehackt, zu monoton oder zu „nuschelig“ spricht. Auch jeden Fortschritt wird Ihr Ohr registrieren.

Die besten Kritiker sind die Teilnehmer/Teilnehmerinnen einer Seminargruppe untereinander. Sie dürfen sich gegenseitig sagen, wie sie „rüberkommen“. Zum ersten Mal vielleicht bekommen Sie ein positives oder auch negatives Feedback, das aber nie verletzend sein wird. Warum das wichtig ist?: Mit jeder Körperzelle „manipulieren“ Sie Ihren Zuhörer, denn Ihre Stimm – und Sprechweise – und Ihr Körperzustand übertragen sich auf den Zuhörer. Sie kennen dieses Gefühl: „BUAH, IST DAS LANGWEILIG!“ „Irgendwie hatte ich Mühe, Dir zu folgen“. „Dir höre ich sehr gern zu, schade, dass es schon zu Ende ist.“ „Du redest so schnell, ich habe zwar akustisch alles verstanden, aber für mich als Zuhörer war es trotzdem anstrengend“. „Du sprichst so, als wäre es für niemanden bestimmt.“ „Dein Inhalt dringt nicht zu meiner Seele vor“. „Ich bin beeindruckt“. „Ich habe mich fremd geschämt“. „Obwohl Du der Redner warst, musste ICH ständig nach Luft schnappen“. „Ich war so damit beschäftigt, alles zu verstehen, dass ich Mühe hatte, noch auf den Inhalt zu achten.“

Das Telefonieren: Beim Telefonieren fällt ein Sinnesorgan in der Kommunikation weg, darüber hinaus filtert das Telefon ca. zwei Drittel Ihrer Intensität. Trotzdem oder genau deshalb ist eine gute Telefonstimme unverzichtbar! Viele Menschen sind am Telefon sehr verunsichert, weil man sie nicht sieht. Die Folge ist eine leise, zurückgenommene und meist zu hohe Stimme. Man neigt dazu, zu schnell und zu undeutlich zu sprechen: „Also mit Herrn XY zu telefonieren ist so anstrengend“. „Diese quakige Stimme von Frau AB ertrage ich nicht länger.“ „Warum hat er mich jetzt eigentlich angerufen, ich weiß gar nicht mehr, was er gesagt hat.“ Sie werden durch gezielte Übungen und das Aufnehmen Ihrer Stimme lernen, am Telefon präsent und deutlich zu sprechen – schon mit dem ersten gesprochenen Wort.

Der Vortrag: Optische Signale 55%, Stimme 38%, Inhalt 7%: „Ein mittelmäßiger Inhalt unter der Gewalt eines vollendeten Vortrags macht mehr Eindruck als der vollendetste Gedanke, bei dem der Vortrag mangelt.“ (Quintilian, römischer Sprechlehrer) „Und Herr Krause, bei dem Vortrag nachher wäre es schön, wenn Sie so wenig wie möglich ablesen und bitte locker rüber kommen.“ (Chef) HILFE!!!!!! Sind Sie nicht schon aufgeregt genug? Sie müssen diese Menge an Inhalt rüberbringen, wenn`s ganz schlimm kommt, möchte der Chef, dass Sie so viel wie möglich frei vortragen. Sie wissen nicht, wohin mit den Armen und natürlich bewegen können Sie sich in dieser Situation schon gar nicht – und dann soll der Vortrag noch interessant, lässig, laut und deutlich sein? JA! Das können Sie. Die anderen Teilnehmer werden es bestätigen. Hier nur einige Schwerpunkte, die Sie bei Stimmich lernen und die für einen guten Vortrag unverzichtbar sind: Pausen machen – Blickkontakt mit den Zuhörern – laut genug vortragen – langsam und deutlich sprechen – souveränes Auftreten – kein Rumgehampel – kein Erstarren – „Fehler“ können charming sein – Spannung aufbauen und halten – Interesse wecken – Inhalt transportieren – Genießen!!

Das Lampenfieber: „Ein Podium ist eine unbarmherzige Sache – da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad“. (Kurt Tucholsky) Lampenfieber Ist für viele immer wieder eine schreckliche Qual. Das Lampenfieber hat viele Gesichter: trockener Mund, stottern, wackelige Knie, kein Blickkontakt, hin und her laufen, körperliche Blockaden, dünne, zittrige Stimme, Hitzewallungen, Feuchte Hände, kurzer Atem, Kloß im Hals, Blackout Alle diese Symptome kennen wir sehr gut. Die schlechte Nachricht ist: Sie tun dem Vortrag, dem Vortragenden und dem Zuhörer gar nicht gut. Die gute Nachricht ist, dass sie nicht angeboren sind und wir sie verscheuchen können. Je mehr wir an unseren bereits erwähnten Themen arbeiten, umso mehr verändert sich das Körpergefühl. Je fester Ihre Stimme und je natürlicher und präsenter Sie vortragen, umso unnötiger wird das Lampenfieber, Sie werden diese Veränderung mit großer Erleichterung bei sich feststellen – Ihre Zuhörer auch.

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